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W.i.R. lieben Leberkäs

W.i.R. lieben Leberkäs - eine Reportage Klick
Wie jeden Tag laufe ich zu meiner Schule, der Wirtschaftsschule im Röthelheimpark. Schon auf den Weg zur Schule habe ich einen Bärenhunger, denn ich habe vergessen zu frühstücken. Am liebsten würde ich jetzt ein Leberkäsebrötchen essen. Die ersten zwei Schulstunden sind besonders hart. Mein Magen knurrt. Die Pausenklingel läutet. Die Mitschüler packen ihre Pausenbrote aus. Doch ich habe auch, zu allem Übel, mein Pausenbrot vergessen. Während meine Mitschüler mit ihrem Essen in die Pause gehen, muss ich mit Sehnsucht auf den Pausenverkauf warten. Der Pausenverkauf der W.I.R. wird geleitet von Herrn Dibowsky. Herr Dibowsky ist seit dem Jahr 2000 Hausmeister an der W.I.R.. Er hat eine Frau und Kinder. Neben seinen vielseitigen Tätigkeiten an unserer Schule, bringt er uns Schüler essenstechnisch durch den Tag. Ich stelle mich in die lange Schlange. Ich kann durch die Menschenmenge bereits die Auswahl sehen. Aber ich kann noch keinen Leberkäse entdecken. Die Schlange wird weniger und ich stehe bald an der Kasse. Nach gefühlten drei Minuten stehe ich vor Herrn Dibowsky. Ich sage: „Ich möchte einen Leberkäse haben!“. Doch dann entgegnete er: „Leberkäse gibt’s erst in der zweiten Pause “. Dies war eine niederschmetternde Antwort. Nun stehe ich vor einer der größten Entscheidungen meines Lebens. Soll ich auf die 2. Pause warten oder mir etwas anderes holen. Dann meint der Hausmeister: „Hinter dir warten andere Schüler. Könntest du dich bitte beeilen?“. Wortlos gehe ich magenknurrend aus der Schlange. Nun musste ich weitere zwei Schulstunden auf mein heißbegehrtes Leberkäsbrötchen warten. Die zwei Geschichtsstunden waren hart. Aber nur ist meine Zeit gekommen. Als die Klingel läutet, mache ich mich blitzschnell auf den Weg. Als ich unten ankomme, ist noch niemand da und die Rollos sind noch unten. Ich bin der erste in der Reihe. Und plötzlich nehme ich ein Geräusch war. Die Rollos werden hochgekurbelt vom Hausmeister. Sofort sage ich: „Ich will ein Leberkäsebrötchen!“. Herr Dibowsky reicht mir mein Brötchen und verlangt 1,50€. Ich nehme mein Brötchen und gebe ihm das Geld genau abgezählt. Sofort als ich aus der Schlange bin, beiße ich leidenschaftlich in mein Brötchen. Meine Freunde beneiden mich. Es schmeckte fabelhaft. Und so nahm die Geschichte doch noch ein glückliches Ende…
Florian und Louis (9E/9D)