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Alles, was du über Ostern wissen musst

Warum kommt an Ostern der Osterhase? Und warum verteilt er Ostereier? Alle Antworten gibt es hier. Klick
Im Christentum ist Ostern das höchste und älteste Fest. Seit inzwischen fast 2000 Jahren wird im Christentum die Auferstehung Jesu von den Toten gefeiert. Teilweise spielen heidnische Einflüsse eine Rolle. Ostern gilt als das bedeutendste Fest der Christen. Vor dem eigentlichen Osterfest gibt es die sogenannte Fastenzeit.
Warum der Hase? Eine beliebte Tradition ist das „Ostereier-Verstecken". Am Ostersonntag wird im Garten oder in der Wohnung nach Ostereiern gesucht und viele Familien halten ein gemeinsames Frühstück ab. Der Hase gilt als Sinnbild der Fruchtbarkeit und wurde einst häufig in Verbindung mit einem Ei abgebildet, weil auch dies ein Zeichen der Fruchtbarkeit war. Außerdem war in Byzanz in der Tiersymbolik der Hase ein Zeichen für Christen.
Was hat es mit dem Fasten auf sich? In der Fastenzeit verzichten viele Menschen auf Süßigkeiten. Im Jahr 2018 beschränkt sich der Verzicht, aber nicht nur auf Essen, viele versuchen auch, das Handy wegzulassen oder weniger fernzusehen. Sich vor dem Beginn großer Feierlichkeiten im Verzicht zu üben, ist eine alte Tradition im Christentum. Traditionell sollten Menschen in der Fastenzeit nur eine volle Mahlzeit zu sich nehmen. Ähnlich wie während des Ramadan im Islam sollte das am Abend geschehen.
Welche Bräuche gibt es sonst so? Zwischen Gründonnerstag und der Nacht zum Ostersonntag schweigen die Kirchenglocken. Stattdessen laufen in vielen Gemeinden Kinder mit Ratschen durch die Straßen, um die Menschen zum Gebet aufzurufen. Das Schmücken von Osterbrunnen ist ein mittlerweile in weiten Teilen Deutschlands verbreiteter Osterbrauch, der aber ursprünglich aus der Fränkischen Schweiz stammt. Worauf sich diese Tradition gründet, ist nicht gänzlich geklärt – schön anzusehen sind die Brunnen aber auf jeden Fall.
Wie feiert man Ostern in anderen Ländern? In Italien gibt es Prozessionen, bei denen mancherorts das Kreuz als Zeichen für Jesus Leid durch die Straßen getragen wird. Am Ostersonntag segnet der Papst die Stadt Rom und den gesamten Erdkreis mit dem Segensspruch „Urbi et orbi“.
Jetzt wisst ihr bescheid!
Almanda und Noah